Honorarnoten im Regen
Die Buchmesse ist vorbei, in Wien regnet es bei ca. 0ºC, nun gilt es, meine wie immer spärlichen und unzlänglichen Lese-Honorarnoten zu stellen. Eine komische, konfus-bürokratische Tätigkeit, die letzte Hürde im unwegsamen Prozess des Geldverdienens mit Literatur, vielleicht ist sie mit etwas musikalischer Untermalung leichter zu nehmen. Meditativ wie Arvö Part, und bombastisch wie Wagner wäre der Honorarnoten-Soundtrack, und dabei auch noch schal und belanglos wie St. Tropez, um nicht von der Arbeit abzulenken.
Der Mann und das Album, die das alles und noch mehr können, insbesondere an Regentagen: Rafael Anton Issari, und sein von den Landschaften und Schlechtwetterfronten des Nordwestpazifischen Amerikas inspiriertes Chef d’Oeuvre The North Bend, über Bandcamp zu beziehen.

Die Buchbranche den Autoren anpassen, und nicht umgekehrt, jaja . . . ja . . . na ja . . .
