Wenn schon Kultur, dann wenigstens sauber

1. Mai 2013

Während dem Kulturschuppen-Frühjahrsputz in Pixendorf (Spinnweben wegwischen, Staubwolken durchs Fenster entlassen, krebserregendem Eternit recht freundlich zulächeln) frage ich mich wieder einmal: wann ist Kultur Mainstream, und wann Avantgarde? Was ist (ab)gehoben, und was bodenständig? Und ist Kultur unter diesen sehr elementaren (und staubigen) Bedingungen eine demokratische Bereicherung, oder vielleicht doch wieder nur eine puristische Zumutung?:

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Stefanie Wuschitz, die bei der Eröffnung am Samstag zum Glück bei der Bar mithelfen wird, erklärt mir am Telefon, dass inklusive Kulturräume es immer schwer haben, es allen recht zu machen, aber Sauberkeit sei schon mal ein guter Anfang.

(Und vielleicht sind die Kategorien “Inklusiv” und “Exklusiv” auch wesentlicher als die anderen genannten; wenngleich sie uns auch wieder nur in den Äther des atmosphärisch-soziologischen führen; dafür aber nicht zum Donau-Festival in Krems, das am gleichen Wochenende stattfindet)